Akupunktur

Die Akupunktur wird mit dünnen sterilen Nadeln in die Akupunkturpunkte auf den Leitbahnen (Meridiane) oder auch an Punkten außerhalb der Leitbahnen durchgeführt, um die Energie (QI) in den Leitbahnen therapeutisch zu lenken. Jeder getroffene Akupunkturpunkt entfaltet seine Wirkung. Die Anzahl der Akupunkturnadeln pro Behandlungssitzung kann variieren zwischen einer oder zwei Akupunkturnadeln für die Regulation von einer oder zwei Leitbahnen bis hin zu zehn oder auch noch mehr Akupunkturnadeln, wenn z. B. mehrere Gelenke betroffen sind.

Durch die Kombination bestimmter Akupunkturpunkte können krankhafte Prozesse des menschlichen Körpers beeinflusst werden, so dass die Funktionen der Organe reguliert, Körper-Abwehrkräfte aktiviert, Schmerzzustände reguliert oder beseitigt und seelische Disharmonien ausgeglichen werden.

Nach dem Einstich mit der Akupunkturnadel in den Akupunkturpunkt kommt es zum sogenannten Nadelgefühl (De-Qi-Gefühl). Dies kann sich in einem kribbelnden, ziehenden, elektrisierenden Gefühl äußern, das sich lokal oder entlang der Leitbahn ausbreitet.

Dieser Effekt des spürbaren Qi-Flusses in der Leitbahn – meist zusammen mit einem angenehmen Entspannungsgefühl – ist erwünscht und zeigt, dass die Akupunktur zu wirken beginnt.

 

 Moxibustion

Dort, wo die Akupunkturnadel an die Grenzen der Therapiemöglichkeiten stößt, beginnt die Domäne der Moxibustion. Die Wirkung der Akupunkturnadel liegt im Verschieben von Energien. Ist der Patient aber sehr energiearm oder sogar energieleer, kann die Akupunkturnadel ihre Aufgabe des Energie-Ausgleiches nicht wahrnehmen.

Die Moxibustion dagegen ist sehr wohl in der Lage, von außen Energie in den Körper zu bringen. Diese manuelle Therapie streng nach den Regeln der Akupunktur ist hervorragend geeignet, den Menschen zu harmonisieren und energetisch auszugleichen.

Moxa oder Moxibustion beschreibt eine Wärmebehandlung, bei der glimmendes Moxakraut (Beifußkraut) mit unterschiedlichen Verfahren z. B. bei Yang-Schwächen und bei Kältezuständen zur Therapie eingesetzt und an den Nadeln verbrannt wird. Diese Möglichkeit verstärkt den Akupunktureffekt.

 

 

Behandlungsdauer und Häufigkeit

Eine Akupunkturbehandlung dauert zwischen 30 und 45 Minuten, jedoch immer angepasst an die individuellen Bedürfnisse des Patienten und die Art seiner Erkrankung.

Individuell ist auch die Behandlungshäufigkeit. Bei akuten Erkrankungen sollte sich schon nach den ersten Sitzungen eine deutliche Verbesserung bemerkbar machen.

Bei chronischen Leiden wäre es jedoch falsch zu erwarten, dass eine Erkrankung, die sich über Jahre entwickelt hat, innerhalb von ein paar Behandlungssitzungen verschwindet.

Wichtig ist hier die Erstellung eines sinnvollen Therapieplanes mit fünf bis zehn Behandlungssitzungen und einer erneuten Evaluation der weiteren Vorgehensweisen der Therapie.

 

Weitere Therapieverfahren in meiner Praxis sind:

  • Chinesische Diagnostik (Zungen.- und Pulsdiagnostik)
  • Akupunktur und Moxibustion
  • Schröpf-Massagen / Gua Sha-Massagen
  • Chinesische Kräuter/Phytotherapie
  • Chinesische Diätetik/Ernährungsberatung
  • Kinesio-Taping
  • Neuraltherapie
  • Homöopathie
  • Schmerztherapie
  • Ayurveda Behandlungen
  • Manuelle Therapie
  • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (P.N.F.) Konzept
  • Bobath Konzept
  • Cranio Mandibuläre Dysfunktion(CMD) – Behandlungen
  • Fußreflexzonenmassage

 

 Keine Heilungsversprechen: Grundsätzlich soll bei keiner meiner aufgeführten Therapiemöglichkeiten der Eindruck entstehen, dass diesen ein Heilungsversprechen zugrunde liegt oder ich eine Linderung bzw. Besserung eines Krankheitszustandes garantieren oder versprechen kann.


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